Facelift-Verfahren bedürfen einer geschlechtsspezifischen Abwägungen und einer differenzierten Planung, die vor allem beim männlichen Geschlecht einen hohen Stellenwert einnimmt. Das betrifft vor allem die Wahl der prä- und postauriklären Inzision sowie die Dissektion der Gewebe. Denn Männer weisen gegenüber dem weiblichen Geschlecht ein unterschiedliches Hauttegument mit vermehrten Adnexen auf. Die Haut ist dicker und schwerer. Mit zu nehmendem Alter ist das zervikale Gewebe bei den Männern gegenüber dem weiblichen Geschlecht vermindert elastisch und bedarf zur Konturverbesserung des zerviko-mandibulären Winkels einer vermehrten Verlagerung mit Resektion der überschüssigen Haut. Darüber hinaus neigen Männer gegenüber ihrem weiblichen Geschlecht zu postoperativen Nachblutungen, die vornehmlich nach subkutanen Dissektionen auftreten und zu trophischen Hautstörungen der Haut, die gerade bei Rauchern vermehrt vorkommen.
Zerviko-faziales Facelift beim Mann
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