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19. Februar 2010

Neue Methode des Brustaufbaus als Alternative zur Eigengewebsverpflanzung – Der „biologische“ Hautersatz

Brusterhaltende Operationen bei Brustkrebs zählen heute zu Standardverfahren der modernen Brustchirurgie. Nur in seltenen Fällen muss das komplette umliegende Gewebe mit entfernt werden, dass für die Patientin eine große physische aber vor allem psychische Belastung darstellt. Moderne Operationstechniken ermöglichen heute aber eine ästhetisch anspruchvolle Brustrekonstruktion mit Gewebe aus Po oder Bauch und formen daraus eine neue Brust. Nachteil dieser Technik ist allerdings, dass an der Entnahmestelle große Narben entstehen.

Aus diesem Grund haben die Plastischen Chirurgen des Brustzentrums, Prof. Hönig und Dr. Hasse, Prarcelsus Klinik Hannover, als europaweit einer der erstes Zentren ein revolutionäres neues Verfahren verwendet, das offenbar schonender ist als die Standard-Methode und auf die Transplantation von köpereigenem Gewebe verzichtet. Sie nutzen ein stabiles biologisch verfügbares Gewebegerüst: «Strattice Reconstructive Tissue Matrix», das die Regeneration und den Aufbau von Brustgewebe unterstützt und zusätzlich in Kombination mit Implantaten eine volumenstabile Brustform ohne zusätzliches Eigengewebe ermöglicht. Da das den USA stammende Verfahren ist in Deutschland noch relativ und erst bei wenigen Frauen angewendet worden. An hand der guten Resultate kann davon ausgegangen werden, dass das neuartige Verfahren zukünftig als eine sichere Alternative für eine Anzahl von betroffenen Frauen infrage kommt.


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