"Nasen können so verschieden sein wie Menschen: groß oder klein, schmal oder breit, gerade oder gebogen", sagt der renommierte Göttinger Arzt für plastische und ästhetische Chirurgie Prof. Dr. Dr. Johannes Franz Hönig. „Aber nicht immer passt die Nase zum Gesicht, und manchmal wird sie zu einem richtigen Ärgernis, wie beispielsweise im Falle des Schnarchens.“ Wenn eine verkrümmte Nasenscheidewand Atembeschwerden bzw. Schnarchen hervorruft, kann durch eine korrigierende Operation Abhilfe geschaffen werden. Neben der Atmungsfunktion besitzt die Nase heutzutage aber auch einen erheblichen Stellenwert als ästhetisches Maß. Deformierte bzw. nicht in das Gesicht passende Nasen sind häufig Grund für Hänseleien und nagen am Selbstbewusstsein des Betroffenen. Durch eine plastisch-chirurgische Operation, der sogenannten Rhinoplastik, kann das Aussehen der Nase optimiert werden. „Ein solcher Eingriff an der äußeren und inneren Nase verbessert aber nicht nur die Form, sondern auch die funktionellen Beeinträchtigungen“, betont Prof. Dr. Dr. Hönig. Dabei werden über mehrere Schnitte in der Nasenschleimhaut die zu korrigierenden Knorpel- und Knochenabschnitte neu geformt. Selbst wenn es notwendig ist, Knorpel zu transplantieren, entstehen nur nahezu unsichtbare Narben. Je nach Umfang kann die Operation unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden und dauert durchschnittlich ein bis zwei Stunden. „Durch ihren spezifischen Aufbau sind Nasen gut chirurgisch formbar“, so Prof. Dr. Dr. Hönig. Auch Höcker, ein schiefer Nasensteg, eine knollige Nasenspitze, breite Nasenflügel, die Weite der Nasenlöcher oder der Winkel zwischen Oberlippe und Nase können mit kleinen chirurgischen Eingriffen leicht korrigiert werden. „Die eigene Nase ist kein Schicksal“, sagt Prof. Dr. Dr. Hönig. „Nasenkorrekturen gehören zu den am häufigsten durchgeführten plastischen Operationen. Neben der Verbesserung der Atmungsfunktion kann eine Nasenkorrektur dazu beitragen, dass Patienten ihre Selbstakzeptanz zurückgewinnen bzw. ihr Selbstwertgefühl steigern.“
Korrektur von Nasenfehlbildungen




