17.01.2012

Brustvergrößerung: Sicherheit von Brustimplantaten

professor hönig - spezialist für brustvergrößerung

Bei derzeit über einer Million Frauen werden Silikone für die Implantate zur Brustvergrößerung verwendet. Aber Silikone finden nicht nur hier Verwendung, sonder werden seit mehr als 100 Jahre in den verschiedensten Bereichen genutzt.

Aufgrund der verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten kommen Silikone in einer Vielzahl von Produkten vor. Haarsprays, Sonnenöl, Feuchtigkeitscremes, Herzklappen, Nahtmaterialen und auch in Lebensmitteln wie z. B. Pudding und Backwaren, um nur einige Beispiele zu nennen. Sicherheitsfragen in Verbindung mit der Anwendung von Silikonen in medizinischen Bereichen (z.B. zur Brustvergrößerung) betreffen in erster Linie den möglichen Zusammenhang zwischen Silikon gefüllten Brustimplantaten und bestimmten Erkrankungen, wie Brustkrebs, Bindegewebserkrankungen, wie Lupus, Sklerodermie oder rheumatoide Arthritis sowie einer Reihe anderer Symptome wie Rückenschmerzen, chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Aber in einer Reihe von klinischen wissenschaftlichen Studien an Tausenden Frauen, die Silikon Implantate Tragen, konnte nachgewiesen werden, dass es zur Zeit keine schlüssige wissenschaftlichen Beweise für ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs oder Bindegewebserkrankungen durch Silikon gefüllte Brustimplantate gibt. Denn moderne, bei einer Brustvergrößerung eingesetzte, Silikonimplantate verfügen über hoch kohäsive Silikongele, d.h. sie sind geleeartig und verlieren ihre Form nicht. Bei dem unwahrscheinlichen Fall eines vollständigen Implantatrisses setzt der Memoryeffekt ein, das Silikon hält seine Form und Position und verläuft nicht. Hinzu kommt, dass die Silikongele von bis zu fünfzehn Hüllen umgeben sind, die bei mechanischem Druck einzeln reißen würden, so dass das Silikongel von den intakten Hüllen geschützt bleibt. Darüber hinaus schottet der Körper das Silikonimplantat als körpereigene Schutzfunktion mit einer natürlichen Bindegewebshülle ab, die das umliegende Gewebe vor austretendem Silikongel weiterhin schützen, eine sogenannte Sicherheitszone.

Professor Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig

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