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Tumorchirurgie

Tumoren der Haut sind häufige Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftreten können, wobei sonnenexponierte Areale der Haut besonders betroffen sind. Dabei stellt das Basaliom den häufigsten bösartigen Tumor der Gesichtshaut dar und betrifft pro Jahr ca. 50 von 100.000 Menschen. Die nach onkologischen Gesichtspunkten sachgerecht histologisch kontrolliert durchgeführte Tumorentfernung hinterlässt allerdings Substanzverluste von Geweben, die eine funktionelle und ästhetische Wiederherstellung der Körperoberfläche unter hohen ästhetisch chirurgischen Anforderungen und Ansprüchen, vor allem im Gesicht notwendig, machen, um eine soziale Reintegration zu ermöglichen, die das operative Ergebnis der Rekonstruktion des entfernten Gewebes ästhetisch unauffälliger scheinen lassen.

Operationsverfahren

Neben lokalen Lappenplastiken haben mikrochirurgische Techniken zur Verpflanzung großer durchbluteter Hautareale, von Gewebekombinationen unter Einschluss von Muskeln und Knochen wesentlich dazu beigetragen, Gewebe nach Tumorentfernungen funktionell unter ästhetischen Gesichtspunkten zu ersetzen.

Freier Gewebstransfer durch mikrochirurgische Techniken haben dazu beigetragen eine größere Radikalität in der Tumorchirurgie zu ermöglicht und die soziale Reintegration zu fördern.

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