Brustvergrößerung Fettabsaugung Hannover

Korrektur des Gesichtsprofils

Vor einer Gesichtskorrektur
Nach einer Gesichtskorrektur

Lageveränderungen der Kiefer zueinander und zur Schädelbasis führen in der Regel zu disharmonischen Gesichtsproportionen und Fehlbisslagen, die die Patienten sowohl bei der Nahrungsaufnahme als auch beim Sprechen behindern und zu ästhetischen Beeinträchtigungen und damit mangelndem Selbstbewusstsein führen können. Vielfach wissen viele Betroffene nicht einmal, dass eine operative Korrektur heute möglich ist und leiden deshalb unnötiger Weise unter ihren Gesichtsprofildisharmonien. Disproportionen des Gesichtes werden besonders auffällig gegen Ende der Pubertät. Ein Zeitpunkt, zudem das Körperwachstum nahezu abgeschlossen ist. Operative Korrekturen zur Harmonisierung des Gesichtsprofils sind allerdings erst nach Abschluss des gesamten Körperwachstums, d. h. nach Abschluss der Pubertät, medizinisch indiziert, wie Professor Hönig, Abteilung der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie der Paracelsus Klinik, Langenhagen, betont. Hat sich ein Patient bereits in der Pubertätsphase zu einer operativen Korrektur der Kieferlage entschieden, und eine lange kieferorthopädische Vorbehandlung über sich ergehen lassen, dann warten viele dieser jungen Patienten sehr ungeduldig auf ihren Operationstermin.

Der geschätzte Anteil der operativ zu korrigierenden skelettalen Gesichtsdisharmonien in Kombination mit Fehlbisssituationen, d. h. die veränderte Lage der Kiefer zueinander und zur Schädelbasis, beträgt etwa zehn Prozent in der Bevölkerung. Wegen der allgemeinen Unkenntnis in der Bevölkerung über mögliche operative Korrekturen, werden die Umstellung der Kiefer zur Harmonisierung der Gesichtsproportionen und Fehlbisslage nur spärlich und wenn überhaupt, nur an speziell dafür ausgerichteten Zentren von qualifiziert ausgebildeten Gesichtschirurgen durchgeführt.

Den behandelnden Gesichtschirurgen stellt allerdings der Wunsch des Patienten nach idealen Gesichtsproportionen und optimalen Kaufunktionen vor zunehmend schwierigere, differenziertere und subtilere Aufgaben, da der Erfolg der Operation beim Patienten am Ergebnis der Gesichtsprofilharmonisierung und nicht nur an der kaufunktionellen Verbesserung gemessen wird.

Außerdem ist auch das Profil des Gesichtes gewissen Modetrends unterworfen. Wurden früher gerade Gesichter bevorzugt, so geht heute der Trend zunehmend zu geraden Vorgesichtern hin, d. h., geringgradig vorspringende Unterkiefer werden heute in der Regel nicht mehr zurückverlagert, sondern der Oberkiefer wird vorverlagert, so weis Prof. Johannes Hönig zu berichten. Stand früher die kaufunktionelle Optimierung im Vordergrund, erlangt heute die früher häufig nur unzureichend vor der Operation beachtete Gesichtsprofilanalyse und Vorhersage einen immensen Stellenwert.
Um den Schönheitsidealen und Gesichtsproportionen zu entsprechen, sind deshalb neben den Kieferverlagerungen häufig auch zusätzliche Operationen, wie Nasen- und Kinnkorrekturen erforderlich.

Vorspringende Unterkiefer mit entsprechenden Kaufehlleistungen bedürfen in der Regel einer dreidimensionalen isolierten Unterkieferrückverlagerung bzw. je nach Ausprägungsgrad und Befund der Gesichtsprofilanalyse eine zusätzliche Oberkiefervorverlagerung in Kombination mit einer Kinnplastik. Fliehende Unterkiefer, d. h. Rücklage des Unterkiefers, werden in der Regel durch eine isolierte Unterkiefervorverlagerung korrigiert. Kieferverlagerungen werden in Vollnarkose durchgeführt. Im Unterkiefer werden die aufsteigenden Unterkieferäste unter Schonung der Gefühlsnerven der Unterlippe und des Kinns aufgetrennt. Die Unterkieferzahnreihe wird dann mittels Schlüsselschienen, die zuvor im Rahmen entsprechend durchgeführter Modelloperationen hergestellt wurden, in die neue Position eingestellt und oder der Oberkiefer vom Gesichtsschädel abgelöst, in seine zu bestimmte neue Position eingestellt. Die Knochenfragmente werden anschließend mit Platten und Schrauben fixiert, so dass am Ende einer eineinhalb- (Unterkieferverlagerung) bis dreistündigen Operation (Unter-, Oberkiefer- und Kinnverlagerung) der Patient seinen Kiefer wieder öffnen kann. Trotz Schwellung des Gesichtes für mehrere Tage sind in der Regel in der postoperativen Phase keine Schmerzmedikamente erforderlich; die Kost erstreckt sich zunächst auf flüssig/breiige Nahrung, bis die Fäden am 8. bzw. 10. Tag entfernt werden. Unmittelbar danach schließt sich die weitere kieferorthopädische Behandlung zur Feinregulierung der Zahnstellung für etwa 6 bis 12 Monate an. Neben den allgemeinen Risiken, wie Entzündung und Nachblutung, die mit der Operation des Unterkiefers einhergehen, stellt die bleibende Taubheit der Unterlippe eine mit ca. 3 % seltene, aber für den Patienten bedeutsame Komplikation dar.

Während bis zum Anfang der 90er Jahre die Patienten in der Regel bis zum Abschluss der knöchernen Heilung über Wochen verschnürt blieben, stellen diese Behandlungsverfahren heute nur noch eine Ausnahme dar, weil die moderne Chirurgie eine unmittelbare postoperative Mundöffnung durch Fixierung der Knochenfragmente mit grazilen Platten und Schrauben und dadurch verkürzten Operationszeiten ermöglicht. Dadurch eröffnet sich nicht nur für den Patienten ein erheblich postoperativer Komfort, sonder es ist dadurch auch eine schnellere Rehabilitation bei verkürzter Krankheitsdauer gewährleistet. Vielen Patienten wurde dadurch die Furcht vor dem eigentlichen Eingriff genommen.

Dank größerer operativer Erfahrungen, verbesserter Operationstechniken, grazilerer Instrumente, präziserer Planung und interdisziplinärer Zusammenarbeit gehören die früher vielfach berichteten und befürchteten hohen Komplikationsraten heute der Vergangenheit an.

Klinische Untersuchungen und Selbstbeurteilung der Patienten, die sich einer operativen Korrektur ihrer Fehlbildung unterzogen, machen deutlich, dass durch Harmonisierung der Gesichtsproportionen, vornehmlich durch Verlagerung des Kinns,  ein gestärktes Selbstbewusstsein resultiert, das erheblich zum privaten und beruflichen Erfolg beiträgt, erklärt Professor Hönig.

Die Praxis

Praxis im Georgspalast
Georgstrasse 36
30159 Hannover

Telefon (0511) 215 33 988
Telefax (0511) 450 30-14
E-Mail: info@prof-hoenig.de

Praxis

Klinik